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»So habe ich es geschafft«

Pablo Ramirez Vega war IT-Systemkaufmann, als er in den Vermögensberaterberuf einstieg. Nun baut er sich bereits sein eigenes Vertriebsteam auf.

Pablo Ramirez

Pablo Ramirez Vega arbeitete früher als IT-Systemkaufmann und betreute SAP-Schulungen. Bei seiner Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive stieß er auf die Deutsche Vermögensberatung.

Wie kamen Sie als gelernter IT-Systemkaufmann auf die Idee, Vermögensberater zu werden?

Ramirez: Ich wurde von meinem jetzigen Betreuer darauf angesprochen. Er bot mir an, ihm über die Schulter zu schauen, zu verfolgen, was seine Tätigkeit als Vermögensberater beinhaltet. Das passte gut, denn zu dieser Zeit wollte ich mich bereits beruflich verändern, wusste aber noch nicht, in welche Richtung.

Was gab für Sie denn letztlich den Ausschlag?

Ramirez: Angespornt hat mich das Leistungsprinzip. Plötzlich war da die Perspektive, die Früchte meiner Arbeit selbst ernten zu können. Je mehr Einsatz, desto höher der Verdienst. Daneben sah ich zum ersten Mal eine realistische Chance, eventuell auch mein eigenes Unternehmen aufzubauen. Diese Aussicht hat mich unglaublich fasziniert. Mein Betreuer war hier für mich ein großes Vorbild. Letztlich waren es also die Verdienst- und Karrieremöglichkeiten bei der Deutschen Vermögensberatung, die mich überzeugten.

Hatten Sie als Angestellter keine Angst vor dem Schritt in die Selbstständigkeit?

Ramirez: Damals hatte ich nur eine vage Vorstellung, welche Art von Selbstständigkeit mich erwartete. Mein Betreuer nahm mir jedoch diese Ungewissheit, indem er mir anbot, ihm zunächst über die Schulter zu schauen und ihn auf Kundenterminen zu begleiten. Danach fiel meine Entscheidung relativ schnell.

Wie hat denn Ihr Umfeld darauf reagiert?

Ramirez: Viele haben nicht verstanden, wie ich eine vermeintlich sichere Festanstellung für so etwas Unsicheres wie eine selbstständige Tätigkeit als Vermögensberater aufgeben wollte. Einige waren auch angesichts der Verdienstmöglichkeiten skeptisch, doch ich habe mich nicht beirren lassen und den Beruf erst einmal nebenberuflich ausprobiert. So bin ich kein Risiko eingegangen und habe unverbindlich testen können, ob mir der Vermögensberaterberuf liegt. Was hatte ich schon zu verlieren? Nach nur wenigen Monaten im Nebenberuf war mir klar: Das ist es.

Wie haben Sie Ihre ersten Kunden gewonnen?

Ramirez: Wenn man strukturiert und systematisch vorgeht, ist das gar nicht so schwer. Bei den ersten Schritten hilft außerdem der Betreuer. Inzwischen spreche ich jeden an, bei dem ich das Gefühl habe, dass er das Zeug zum Vermögensberater hat und mit seiner beruflichen Situation unzufrieden ist. Auch Kunden. Das passiert ganz automatisch, denn meist wird bereits im Kundengespräch deutlich, wo der Schuh drückt. Die Hürde in der Kundengewinnung besteht darin, den ersten Schritt zu gehen. Wenn man gut ist, wird man danach ohnehin vom Kunden weiterempfohlen.

Vom IT-Systemkaufmann zum Vermögensberater – fehlte Ihnen da nicht das Know-how?

Ramirez: Berufsstarter müssen am Anfang kein fachspezifisches Wissen mitbringen. Sie begleiten ihre Betreuer in den ersten Monaten lediglich zu Kundengesprächen, gehen ihnen wie Assistenten zur Hand und nehmen die Kundendaten auf. Das ist im Grunde mit einer Hospitanz vergleichbar. Wer hauptberuflich als Vermögensberater einsteigt, muss sich natürlich das nötige Fachwissen aneignen. Das ist allein schon vom Gesetz vorgeschrieben. Die Deutsche Vermögensberatung unterstützt dabei mit umfassenden Qualifizierungsmaßnahmen, von der Ausbildung zum Industrie- und Handelskaufmann bis zum Fachwirt.

Wie viele Stunden arbeiten Sie denn in der Woche?

Ramirez: Meist werden es schon rund 65 Stunden.

Wenn Sie das mit Ihrem vorherigen Beruf vergleichen, hat sich der Umstieg für Sie gelohnt?

Ramirez: In jeder Hinsicht. Heute habe ich ein eigenes kleines Vertriebsteam und das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. In Finanzfragen gibt es noch so viel Aufklärungsbedarf bei den Bürgern – ich bin jedes Mal über das positive Feedback erstaunt. Außerdem entscheide ich über die 65-Stunden-Woche selbstverantwortlich, weil ich etwas erreichen möchte, nicht jemand über mir. Das ist ein wesentlicher Unterschied.

»Nach nur wenigen Monaten im Nebenberuf war mir klar: Das ist es«

»Plötzlich war da die Perspektive, die Früchte meiner Arbeit selbst ernten zu können«

»Heute habe ich ein eigenes kleines Vertriebsteam und das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun«

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