Umfrage: Fast jeder dritte Befragte ist mit seinem derzeit ausgeübten Beruf oder mit seiner beruflichen Situation unzufrieden. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid.
An der Befragung beteiligten sich rund 4.000 Leser des Finanzmagazins »Vermögensberater« der Deutschen Vermögensberatung. Aus der Umfrage geht auch hervor, dass sich viele Berufstätige ein höheres Einkommen und mehr Anerkennung für ihre Leistung wünschen. Auf die Frage, wie zufrieden die Leser mit ihrem Arbeitsverhältnis in ihrem Unternehmen sind, gaben knapp 30 Prozent an, »unzufrieden« oder »weniger zufrieden« zu sein. Die Hälfte aller Umfrageteilnehmer betrachtet ihr derzeitiges Einkommen als zu gering. Ebenfalls fast die Hälfte der Vermögensberater-Magazin-Leser nannte die fehlende Anerkennung der eigenen Leistung als besonders wichtigen Grund für ihre Unzufriedenheit im Beruf.
Mitarbeiter der deutschen Finanzvertriebe sind mit ihrer Tätigkeit laut dem Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics hingegen sehr zufrieden. 84 Prozent der befragten Vermittler bezeichneten ihren Finanzvertrieb als »sehr gut« oder »ausgezeichnet«. Die meisten Vermittler hielten ihrem Vertrieb im Schnitt rund zwölf Jahre die Treue. Der wichtigste Faktor für die Bindung der Vermittler ist laut Studie die Höhe der Provision. Danach folgen Kriterien wie Karrierechancen und Ausbildung zur Mitarbeiterführung.

