Deutsche müssen nachsitzen: Den Deutschen mangelt es an Finanzwissen. Und vielen scheint das auch klar zu sein. Denn fast zwei Drittel der Bundesbürger wünschen sich mehr Finanzbildung in der Schule oder der Ausbildung. Das ist das Ergebnis einer TNS-Infratest-Umfrage unter 1.000 Bürgern. Über die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) gab an, sich in finanziellen Angelegenheiten wenig oder gar nicht auszukennen. Die Wissenslücke zeigte sich in der Umfrage aber nicht nur in der Selbsteinschätzung, sondern auch bei den Standardfragen zu Fonds. So glaubte knapp die Hälfte der Befragten (42 Prozent), dass Rentenfonds für die gesetzliche Rente sorgen – tatsächlich investieren die Fonds in Anleihen. Viele wussten zudem nicht, dass Fondsanteile täglich über die Börse ge- und verkauft werden können. Die Financial Times Deutschland titelte dazu »Anleger betteln um Nachhilfe bei Geldthemen«, die WELT: »Menschen fühlen sich der Geldanlage nicht gewachsen«.



